XMC 2Go – XMC1100 für die Hosentasche – Teil 1

Eigentlich schon vor ein paar Jahren für ca. 5 € gekauft, habe  ich für die Weihnachtsfeiertage den XMC 2Go von Infineon wieder hervorgeholt. Dabei handelt es sich um ein Evaluation-Board für den XMC1100. Das Besondere ist, dass das  Board unglaublich klein ist.  Es wird in einer Verpackung, so groß wie eine Streichholzschachtel, geliefert, Es besitzt sogar noch einen praktischen Schlüsselanhänger. Also perfekt für die Hosentasche geeignet. Sofern es dort auch heile bleibt. „XMC 2Go – XMC1100 für die Hosentasche – Teil 1“ weiterlesen

Dualboot von zwei Festplatten

Um etwas Erfahrung mit Linux zu erlangen und auch demnächst die Möglichkeit zu haben auf externen Entwicklerboards zu programmieren möchte ich gern ein Dualboot-System auf meinem Desktop-Rechner einrichten. Die Konfiguration sieht im Moment so aus, dass von einer 120 GB SSD Win7 geladen wird und eine 1 TB große Festplatte für Daten vorhanden ist. Auf die SSD möchte ich kein zweites System installieren, daher werde ich ein Dualboot-System mit zwei Festplatten einrichten. Wie ich dabei vorgegangen bin, möchte ich hier einmal darstellen.

Die Linux-Distribution

Mittlerweile gibt es so viele Linux-Distributionen wie Sand am Meer. Trotzdem viel mir die Wahl am Ende recht einfach. Ich habe mich für Ubuntu aus zwei Gründen entschieden. Erstens: Ich habe so gut wie keinerlei Erfahrung mit Linux. Nach einigen Recherchen scheint Ubuntu die am weitesten verbreitete Distribution zu sein. Daher erhoffe ich mir damit auch die meiste Unterstützung zu bekommen. Zweitens: Ubuntu wird auch bei mir an der Uni genutzt. Somit kann ich die Erfahrungen auch gleich praktisch umsetzen.

Die Vorbereitung

Drei Sachen müssen für die Installation vorbereitet werden.

  1. Eine freie Partition
  2. Download der ISO-Datei
  3. Ein bootfähiges Medium

Da das Betriebssystem auf ein bestehendes System installiert werden soll, muss dazu erst einmal eine freie Partition erstellt werden. Mit Hilfe des Windows-Tools Datenträgerverwaltung kann eine bestehende Partition verkleinert werden. Der übrig gebliebene Speicher steht dann als leere Partition zur Verfügung. Die endgültige Partition wird dann bei der Installation von Ubuntu erstellt.

Die Installationsdatei in Form einer ISO-Datei erhält man auf der Ubuntu-Webseite. Mit ca. 750 MB ist diese im Vergleich zu Windows-Versionen angenehm klein. Leider ging der Download bei mir etwas langsam.

In meinem Leben habe ich schon so viele DVDs/CDs gebrannt und danach immer wieder verloren oder waren irgendwann unlesbar. Deshalb habe mich für einen bootfähigen USB-Stick entschieden. Voraussetzung dafür ist ein entsprechend großer USB-Speicher und ein Computer der das Booten von USB unterstütz. Auf der Downloadseite von Ubuntu wird auch gleich ein passendes Tool empfohlen. Mit diesem lässt sich mit wenigen Klicks ein bootfähiger USB-Stick erstellen.

Die Installation

Um nun letztendlich vom Stick zu starten, muss im BIOS der USB-Stick als erstes Bootmedium ausgewählt werden. Die Tastenkombinationen unterscheiden sich meist von Mainboard zu Mainboard aber am häufigsten geht das mit der Taste F12. Nach dem erfolgreichen Start, wird Ubuntu geladen. Das ist etwas ungewöhnlich. Hat man doch ein Installationsprogramm für das Betriebssystem erwartet. Man kann einfach erstmal das neue OS testen und sich dann immer noch für oder gegen eine Installation entscheiden. Die eigentliche Installation lässt sich dann von einer Desktopverknüpfung starten.

Eigentlich habe ich mir das Einrichten von zwei Bootloadern aufwändiger vorgestellt. Der Plan war jeweils eine Platte auszuhängen und dann auf die Entsprechende das OS zu installieren um dann später vom BIOS aus das Laufwerk mit dem OS auszuwählen. Anscheinend hat Windows 7 den Bootloader auf die große Festplatte installiert. Also war dieses Vorgehen nicht möglich und ich habe den Bootloader überschrieben. Nun wird beim Starten der Linuxbootloader geladen. Das gewünschte Betriebssystem kann ich nun ganz normal von dort installieren.

Das Handwerk von morgen ist…

Wer hat noch nie einen Schraubenzieher, einen Hammer oder eine Säge benutzt? Vermutlich niemand. Aber wie viele Leute haben schon mal ihre eigene Webseite programmiert. Nun gut vielleicht ein paar. Jetzt aber Hand aufs Herz: Wie viele haben schon mal ein eigenes Tool für den alltäglichen Gebrauch entwickelt? Da wird es schon eng.

Sägen, Hämmern und Programmieren

Inspiriert durch ein Kickstarter-Projekt, dass Kindern in Form eines Kinderbuches das Programmieren bei bringen soll und auch durch einen von mir jüngst veröffentlichten Beitrag mache ich mir ein paar Gedanken über zukünftige Berufsfelder.

Jeder von uns ist in der Lage mit einfachen Werkzeugen wie Schraubenzieher, Hammer und Säge umzugehen. Der Eine besser, der Andere schlechter. Aber eine Grundfertigkeit um zum Beispiel das Regal aus dem Baumarkt zusammenzubauen ist bei uns allen vorhanden. Das liegt daran, dass man diese Fähigkeiten erwartet und auch irgendwie unseren Alltag erleichtern. Man stelle sich nur vor, für fest zuziehende Schraube müsste man einen Handwerker rufen. Mit der immer größeren Präsenz von Computern, Smartphones und vor allem auch intelligenten Geräten im Alltag wird auch ein immer größeres technisches Verständnis an die Menschen gestellt werden. Zwar wird wie nie zuvor auf Benutzerfreundlichkeit wert gelegt, aber dies hat seinen Preis in immer komplexerer Software.

Aus diesem Grund finde ich den Weg des Kickstarter-Projektes sehr gut. Nachdem Englisch als erste Fremdsprache schon in der Grundschule einzug gefunden hat, sollte als nächster Schritt daran gedacht werden Kindern nicht nur das Anwenden, sondern auch das Erschaffen von Computersystemen beizubringen. Schließlich zeigen wir unseren Grundschülern nicht nur das Angucken von Bildern, sondern vor allem das Malen.

CodeCombat spielend Programmieren

Ich habe mir immer wieder mal Gedanken gemacht, ob man nicht Programmieren und Computerspiel irgendwie vereinigen kann. Man hat im Prinzip eine Einheit und dessen Verhalten wird durch ein selbst geschriebenes Script bestimmt. Ich stelle mir das dann so vor, dass ich das schwerste Level einfach mit einem Oneliner lösen kann. Das Können vorausgesetzt. Auf jeden Fall sehr spannend.

CodeCombat macht so etwas. Man steuert/programmiert Einheiten durch eine Fantasy-Welt und lässt sich gegen Oger kämpfen. Dabei wird als Scriptsprache JavaScript verwendet. Das Tutorial ist ganz witzig, da auch wie im Verlauf der restlichen Missionen immer lustige Anspielungen auf Rollenspiele gemacht werden. Allerdings hält sich die Komplexität der Aufgaben noch in Grenzen. Auch die schwierigen Level sind schnell gelöst. Allerdings war die Freude ein Level zu schaffen und der Ansporn nach der besten Lösung besonders groß. Man sollte es auf alle Fälle einmal anspielen. Wer das Tutorial überspringen möchte kann auch die Level direkt anwählen.