Messgerät aus der Hosentasche

Es gibt etwas, was mich bei der Arbeit im Labor oder im Feld immer gestört hat. Etwas, dass meinen Arbeitsfluss bremst. Es sind die Unzulänglichkeiten einfacher Multimeter. Meist muss man die Kabel quer über den Versuchsaufbau legen und behindert sich dann selbst beim Ablesen der Messwerte. Auf Dragoninnovation hat ein neues Crowdfunding-Projekt mit einer genialen Idee diesem Problem einem Riegel vor geschoben.

Messgerät als Smartphone-Addon

Der Mooshimeter trennt die Anzeige vom eigentlichen Messgerät. Alle Daten werden per Bluetooth an ein Smartphone übertragen und lassen sich dort auswerten. Es kann sowohl Spannung als auch Strom und Spannung gleichzeitig messen werden um Abhängigkeiten zu ermitteln. Aber das waren noch nicht alle Features. So kann das Gerät mit einer SD-Karte erweitert werden und loggt selbstständig alle Daten. Diese können dann später per App ausgewertet werden. Auch die technischen Daten können sich sehen lassen: Eine 24 Bit Auflösung bis 600V/10A. Die Funkreichweite beträgt bis zu 50 m. Vor kurzem hätte ich so ein Messgerät mehr als nur gebrauchen können.

Luxus im Feld

Ich hatte vor einiger Zeit die Aufgabe den Ladestrom einer Lichtmaschine während der Fahrt eines Fahrzeuges über einen Zeitraum zu ermitteln. Die Batterien waren im Kofferraum verbaut. Es war also schlicht unmöglich gleichzeitig zu fahren und die Werte zu messen. Das Problem wurde anschließend mit zwei Personen gelöst. Eine Person war verantwortlich für das Fahren und die zweite musste in einer unbequemen Position die Daten handschriftlich notieren. Das es zum einen nicht ungefährlich war so Daten zu ermitteln und auch das Messprotokoll auch recht unleserlich war, muss ich glaube ich nicht erwähnen. Mit dem Mooshimeter hätte sich der Aufwand erheblich verringern lassen. Einfach das Smartphone auf dem Armaturenbrett befestigen und den Mooshimeter entsprechend anschließen. So hätte ich noch während der Fahrt die Werte und deren zeitlichen Verlauf sehen können.

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