Blogparade: Meine besten Tipps für Blog-Anfänger

Das ist meine zweite Teilnahme an einer Blogparade. Gestartet wurde diese auf 1001erfolgsgeheimnisse.com. Es geht um die besten Tipps für Blog-Anfänger. Auch wenn mein (z. Zt.) einziger Blog nicht den riesen Besucherstrom hat, habe ich jede menge Erfahrung als Webmaster und kann ein paar wichtige Tipps von der technischen Seite her geben.

Zur Blogparade gibt es einen Satz an Fragen. Diese werden ich erst einmal beantworten und dann noch ein paar allgemeine Dinge dazu sagen.

Wie waren die ersten Wochen bzw. Monate des Bloggens für dich? Was hast du da alles erlebt?

Am Anfang habe ich mich über jeden einzelnen Besucher tierisch gefreut und verfolge täglich die Statistiken. Auf einem früher Projekt hatte ich einmal einen Glückstreffer mit einem Artikel. Ich war im Prinzip der erste der über einen Werbespott geschrieben hat, dessen Inhalt niemand verstanden hatte. Da ich der Erste war, rankte mein Beitrag ganz oben bei Google. Innerhalb von drei Tagen hatte ich mehr Besucher als im ganzen Jahr.

Welche Fehler hast du in der Anfangszeit gemacht, die du jetzt nicht mehr machen würdest?

Ich habe die Botnetze unterschätzt. Besonders WordPress-Blogs werden regelrecht von Bots gejagt um dort deren Spam zu verbreiten. Allerdings hat WordPress mittlerweile ganz gute Möglichkeiten dagegen vor zugehen. Als Plugin empfehle ich Spam Bee das den meisten Spam fern hält.

Und umgekehrt: Was hast du damals alles richtig gemacht? Was sollten dir Blog-Anfänger unbedingt nachmachen?

Da ich schon immer gerne programmiert habe, hatte ich schon vor der ersten WordPress-Installation jede menge Erfahrung mit php, HTML, MySql und css. Auch wenn man kein Programmierass sein muss, helfen zumindest grundlegende Fähigkeiten enorm. So kann man sein Theme von Hand anpassen ohne gleich eine teures Layout kaufen zu müssen. Die Themes lassen sich direkt aus WordPress heraus modifizieren und ist auch gar nicht so aufwändig. Ich konnte sogar eine zerstörte WordPress-Installation durch Änderungen innerhalb der Datenbank wieder reparieren.

Welche Tipps hast du generell für Blog-Anfänger?

Abgesehen von den sicherlich guten Ratschlägen am Ball bleiben und sein Ding machen, finde ich es wichtig sich zumindest im Urheberrecht einzulesen. Ich würde wetten, dass es jeden großen Blogger schon einmal mit einer Abmahnung erwischt hat. Verwendet nicht einfach Texte, Bilder, Videos und Musik dessen Urheber ihr nicht seid.

Um auf Dauer erfolgreich ist auf jeden Fall eine gute Vernetzung und eine gewisse Einzigartigkeit nötig. Danach ist mit genug Fleiß der Erfolg quasi vorprogrammiert. 😉

4 Antworten auf „Blogparade: Meine besten Tipps für Blog-Anfänger“

  1. Hallo Steve,

    vielen Dank für deine Teilnahme und die Tipps. Abmahnungen sind sicher ein heißes Thema, auf das man oft erst denkt, wenn`s passiert ist. Ich habe mich damit auch noch nicht viel befasst – sollte ich vielleicht ändern 🙂

    Liebe Grüße und schönen Sonntag!
    Martin

    1. Hi,
      ja das mit den Abmahnungen sehe ich mit als größte Herausforderung. Das ist eigentlich auch der Grund warum ich hier größtenteils auf Bilder und Zitate verzichte, auch wenn es im gewissen Rahmen erlaubt ist. Siehe z.B. das Zitatrecht oder auch freie Lizensierung. Leider fehlt mir im Internet noch immer eine gewisse Rechtssicherheit. Auch eine am Ende ungerechtfertigte Abmahnung kostet einem erstmal Geld beim eigenen Anwalt und vor allem auch Nerven.

  2. Als Blogger sind Abmahnungen eigentlich kein Problem, wenn man ein wenig aufpasst. Eigener Content ist immer risikofrei und abseits davon gibt es genug Freeware-Content, der ohne Bedingungen verwendet werden kann. Im Zweifelsfall heißt es aber dennoch: Finger weg, wenn man sich nicht sicher ist.

    1. Da hast du recht. Eigener Content ist immer vor zuziehen. Ich bin durchaus etwas paranoid vor Abmahnungen. Aber ich denke es ist nicht die Frage ob, sonder wann abgemahnt wird.

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