Deponia Fortsetzung?

Nach Monkey Island hat mich lange kein Adventur mehr so begeistert wie die Deponia Trilogie. Auch wenn ich das Ende etwas zu hastig empfunden habe. Eigentlich mit dem dritten Teil abgeschlossen, kommen jetzt Gerüchte auf, dass einen Nachfolger zu Goodbye Deponia geben wird. Schuld daran ist ein auf der Facebookseite gepostetet Video. Achtung Spoiler: Darin deutet der Sprecher von Rufus (Monty Arnold), dass Rufus noch immer am Leben ist. Man kann da natürlich viel reininterpretieren, aber bei einer Laufzeit von 11 s ist es schwer etwas zu deuten. Unlogisch wäre eine Fortsetzung zumindest nicht. Besonders der Abschluss der Trilogie von Deponia wurde mit Bestwertungen überhäuft.

Music Timeline

Das Tolle an Google ist, Google macht gern auch mal Sachen, nur weil man sie kann (und um Musik zu verkaufen, dazu später). Das Neueste ist die Music Timeline. Dort wird die Beliebtheit verschiedener Genres zu verschiedenen Zeiten grafisch dargestellt. Man kann reinzoomen und Untergenres begutachten oder bis auf einzelne populäre Bands die Daten aufschlüsseln. Dazu wird passend das richtige Album gleich zum Verkauf angeboten (Aha, also doch nicht nur, weil man es kann ;)). Bei wem übrigens die Music Timeline nicht richtig geht, sollte versuchen die Seite öfter neu zuladen. Entweder ist sie überlastet oder noch recht buggy.

Was kann ich nun daraus ablesen?

Eine gute Frage. Auf den Seiten die darüber berichten, wird es leider meist falsch dargestellt. Dort wird behauptet, dass man die Beliebtheit eines Genres zur damaligen Zeit sieht. Sprich: Welche Musikrichtungen waren in den 50er besonders beliebt. Schade nur, dass das nicht geht. Dazu muss man sich einmal anschauen, wie Google überhaupt die Daten erhoben hat. Hier lässt sich das sehr schön nachlesen. Dort heißt es, dass die gekaufte Musik bei Google Play nach Genre und Erscheinungsdatum aufgeschlüsselt wird. Das heißt, kaufe ich heute ein Jazzalbum aus den 50er, wird der Graph bei 1950 Jazz etwas größer. So kann man dank Google den Musikgeschmack unserer Eltern beeinflussen. Nein, so geht das natürlich nicht. 😉

Was man daraus ablesen kann ist folgendes: Man schnappe sich ein Genre, z.b. Jazz. Dann schaue man sich den Graph an und sieht, das in den 50er ein besonders großer Knubbel ist. Das bedeutet Jazz aus den 50er ist besonders beliebt (naja, eigentlich nur häufig gekauft). Ein erster hoch wissenschaftlicher Schluss ist: Nach 1960 wurde kein anständiges Jazzalbum mehr produziert. Interessant ist auch: Wenn Rock, dann doch bitte Classic Rock.

Geht man einmal ganz rechts an den Graphen, dann lässt sich dann aber doch so etwas wie eine Verteilung der Beliebtheit aktueller Musik ableiten. Und das sieht für mich so aus, als ob es nur vier oder fünf Genres gibt, die in der Masse gehört werden. Aber auch das ist nur schwer aus der Grafik zu ermitteln.

Am Ende bleibt ein tolles Diagramm mit dem jeden Musikstreit auf die nächste Ebene bringen kann und natürlich eine nette PR-Aktion von Google.

Neues Humble Weekly Sale

Seit einiger Zeit ein richtiger Freizeitkiller sind die vielen vielen Indiebundles. Dort gibt es meist eine Auswahl an Videospielen für einen selbst gewählten Preis oder einem Durchschnittspreis. Man kommt also an jede Menge Games für wenig Geld, die man Ende aber gar nicht spielt, weil schon das nächste Bundle anrückt.

Vor kurzem ist das neue Humble Weekly mit Spielen von Bohemia Interactive erschienen. Das kann sich richtig sehen lassen. Für einen selbst gewählten Preis kriegt man:

  • Armed Assault 2 Militär-Taktik-Shooter (Metacritic 77%)
  • Take on Helicopters Action-Simulation (Metacritic 70%)
  • UFO: Afterlight Strategie (Metacritic 71%)
  • Alpha Prime Action (Metacritic 59%)
  • Armed Assault – Gold Edition Militär-Taktik-Shooter
  • ARMA Tactics

Zahlt man 6$ (ca. 4,40 €) oder mehr gibt es oben drauf:

  • Carrier Command Strategie (Metacritic 60%)
  • ARMA 2 – Operation Arrowhead Militär-Taktik-Shooter (Metacritic 73%)
  • ARMA 2 Day Z Mod

Alle Spiele laufen auf Windows und unter Steam. Das ist nach den meiner Meinung nach etwas schwächeren Bundles mal wieder ein richtig gutes.

Google Publisher Plugin

Erst vor kurzem ist das Google Publisher Plugin erschienen. Es steckt zwar noch in der Betaphase aber die Möglichkeiten haben mich bereits so begeistert, dass ich das Plugin direkt ausprobiere. Im Prinzip erleichtert dieses Tool die Nutzung von Googleservices auf dem eigenen WordPressblog. Zwingend notwendig ist somit also ein Account bei Google. Im Moment werden nur AdSense und die Webmaster Tools unterstützt. Aber ich hoffe, dass da noch mehr (vor allem Analytics) kommt.

AdSense

Anzeigen lassen sich nun ganz einfach erstellen. Mit einem Klick auf „Anzeigen verwalten“ wird der eigene Blog analysiert und es werden günstige Plätze für neue Banner angezeigt. Diese lassen sich dann einfach mit einem Klick bestätigt. So lassen sich für jeden Artikel individuell die Anzeigen platzieren. Die Werbung in diesem Post habe ich so erstellt.Das ist großartig!

Webmaster Tools

Die Unterstützung der Webmaster Tools ist noch nicht so berauschend. Im Moment erfolgt nur eine automatische Verknüpfung und die Webmaster Tools lassen sich direkt aus WordPress ansteuern.

Ausblick

Im Moment steckt das Google Publisher Plugin noch in der Betaphase. Daher erhoffe ich mir noch einen ganzen Batzen an neuen Features. Besonders auf eine Google Analytic Integration. Allerdings muss man sich bewusst sein, dass Google dann noch mehr Daten der eigenen Webseite sammelt wie bisher.

Techwahn – mein persönlicher Blog

Hallo Technikbegeisterte und durch Google hergeschleuste Besucher. Das hier wird mein Blog über jede menge Technikkram, Spiele, Software und was mich sonst noch so interessiert. Ich selbst habe eigentlich fast gar keine Ahnung vom Bloggen. Aber ich kenne mich etwas, da ich die Software schon einmal als CSM missbraucht habe, was sehr gut funktionierte. Deshalb werde ich in den ersten Beiträgen davon berichten, wie es so mit dem Erstellen des Blogs läuft.