Das Handwerk von morgen ist…

Wer hat noch nie einen Schraubenzieher, einen Hammer oder eine Säge benutzt? Vermutlich niemand. Aber wie viele Leute haben schon mal ihre eigene Webseite programmiert. Nun gut vielleicht ein paar. Jetzt aber Hand aufs Herz: Wie viele haben schon mal ein eigenes Tool für den alltäglichen Gebrauch entwickelt? Da wird es schon eng.

Sägen, Hämmern und Programmieren

Inspiriert durch ein Kickstarter-Projekt, dass Kindern in Form eines Kinderbuches das Programmieren bei bringen soll und auch durch einen von mir jüngst veröffentlichten Beitrag mache ich mir ein paar Gedanken über zukünftige Berufsfelder.

Jeder von uns ist in der Lage mit einfachen Werkzeugen wie Schraubenzieher, Hammer und Säge umzugehen. Der Eine besser, der Andere schlechter. Aber eine Grundfertigkeit um zum Beispiel das Regal aus dem Baumarkt zusammenzubauen ist bei uns allen vorhanden. Das liegt daran, dass man diese Fähigkeiten erwartet und auch irgendwie unseren Alltag erleichtern. Man stelle sich nur vor, für fest zuziehende Schraube müsste man einen Handwerker rufen. Mit der immer größeren Präsenz von Computern, Smartphones und vor allem auch intelligenten Geräten im Alltag wird auch ein immer größeres technisches Verständnis an die Menschen gestellt werden. Zwar wird wie nie zuvor auf Benutzerfreundlichkeit wert gelegt, aber dies hat seinen Preis in immer komplexerer Software.

Aus diesem Grund finde ich den Weg des Kickstarter-Projektes sehr gut. Nachdem Englisch als erste Fremdsprache schon in der Grundschule einzug gefunden hat, sollte als nächster Schritt daran gedacht werden Kindern nicht nur das Anwenden, sondern auch das Erschaffen von Computersystemen beizubringen. Schließlich zeigen wir unseren Grundschülern nicht nur das Angucken von Bildern, sondern vor allem das Malen.

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