Codemasters Bundle – Schiesen, Kämpfen, Fahren

Auf Humblebundle.com gibt es dieses mal als Weekly eine Sammlung von Spielen von Codemaster. Ich habe unten wieder alle Spiele mit Genre, Erscheinungsdatum und Durchschnittswertung angegeben. Damit hast du gleich eine Übersicht und kannst schneller entscheiden ob das Bundle was für dich ist.

Ab 1 $ (ca. 0.74 Euro) gibt es:

  • Overlord (Adventure, 2007) – Metacritic 81 %
  • Overlord: Raising Hell DLC (Adventure, 2008) – Metacritic 74 %
  • Operation Flashpoint: Red River (Taktik-Shooter, 2011) – Metacritic 67 %
  • Operation Flashpoint: Dragon Rising (Taktik-Shooter, 2009) – Metacritic 76 %
  • Rise of the Argonauts ( Adventure, 2008) – Metacritic 59 %

Für 6 $ mehr (ca. 4,45 Euro) gibt es oben drauf:

  • DiRT Showdown (Rennspiel, 2012) – Metacritic 72 %
  • DiRT 3 (Rennspiel, 2011) – Metacritic 86 %
  • Overlord 2 (Adventure, 2009) – Metacritic 79 %

Blogparade: Was müsste passieren, damit ihr euren Facebook Account löscht?

Und da ist auch schon meine erste Teilnahme an einer Blogparade. Der Aufruf ist auf 9ag.de zu finden. Das Thema lautet: Was müsste passieren, damit ihr euren Facebook Account löscht? Dazu gibt es auch einen netten Fragekatalog. Das Thema finde ich durchaus interessant, da ich in letzter überlegt habe mich aus diesem sozialen Netzwerk zu verabschieden. Zuerst werde ich ein wenig über meine Nutzungsgewohnheiten erzählen und dann den Fragekatalog beantworten.

Warum nutze ich Facebook?

Diese Frage müsste ich zweiteilen. Einmal warum ich mich angemeldet habe und zweitens warum ich dort bleibe. Angemeldet habe ich vor vielen Jahren als Facebook noch nicht das Social Media Portal war was es heute ist. Damals war das vorherrschende Portal zumindest unter jungen Leuten StudiVZ. Wie der Name schon sagte, war das Portal und dessen Funktionen auf Studenten ausgelegt. Vielleicht mag das der Grund gewesen sein, warum diese Seite heute im Sterben liegt. Jedenfalls sind nach und nach die Leute zu Facebook gewechselt und ich hinter her. Genutzt habe ich es dann ca. ein Jahr lang nicht. Das lag daran, dass es einfach eine andere Nutzererfahrung im Vergleich zu StudiVZ war und mich nicht wirklich interessierte. Aber irgendwann kam dann der Zeitpunkt als wirklich jeder bei Facebook war und musste natürlich mit.

Heute nutze ich Facebook vor allem als Werbefläche. Ich bin Mitglied in einem gemeinnützigen Verein der Konzerte in einem ländlichen Gebiet veranstaltet. Über eine Facebookseite wird im Prinzip die ganze PR gesteuert. Das funktioniert sogar sehr gut. Würde es diesen Verein nicht geben, wäre mein Account sicher schon lange dicht.

Die Fragen

Es treten dabei Fragen zu Freunden auf:

Wie stark sind diese Freundschaften wirklich?

Von ca. 150 Facebookfreunden habe ich tatsächlichen Reallife-Kontakt zu etwa 20-30. Allerdings handelt es sich tatsächlich nur um Menschen mit denen ich schon einmal von Angesicht zu Angesicht gesprochen habe. Dabei handelt es sich meist um ehemalige Klassekameraden oder Vereinsfreunde.

Wieviele dieser Facebookfreunde spricht man NICHT an wenn man sie im Supermarkt trifft?

Ich würde mal schätzen ca. 5. Ein paar habe ich in der Liste aus Höflichkeit oder um auf dem Laufenden zu bleiben. Obwohl aus „Höflichkeit in der Freundesliste“ schon ne echt kranke Vorstellung ist.

Wieviele dieser Facebookfreunde würde man viel lieber Abends in einem Lokal treffen anstatt auf Facebook?

Meist „treffe“ ich mich mit Freunden nicht auf Facebook. Dort wird eigentlich nur des Messenger zum Organisieren verwendet.

Hat man so viele Freunde auf Facebook die man anders nicht erreichen würde da sie zb. auf anderen Kontinenten leben?

Nein, ich glaube der größte Teil lebt sogar im gleichen Bundesland.

Es treten auch Fragen zum Datenschutz auf:

Wie oft wurden Nutzungsbedingungen seit 2008 verändert und angepasst?

Ich habe nicht die geringste Ahnung, schätze aber mehrmals im Jahr.
Welche der Änderungen waren zugunsten der Benutzer und welche zugunsten von Facebook selbst? Wie oft konntet ihr vor Änderungen mitbestimmen? Konntet ihr Änderungen widersprechen und Facebook mit den vorhergehenden Bedingungen weiterverwenden?

Da ich die Nutzungsbedingungen nicht aktiv verfolge, kann ich darauf keine Antworten geben.

Auch andere rechtliche Fragen stehen im Raum:

Verfolgt Facebook über die, auf Seiten eingebauten Like Buttons, Benutzer über mehrere Webseiten?

Das ist eine interessante Frage und technisch durch den Like Button auf jeden Fall möglich. Allerdings wage ich das zu bezweifeln, da auch viele große Firmen, die sich einen Gerichtsprozess mehr leisten können, dagegen vorgehen würden. Facebook würde dann ja Nutzerstatistiken von fremden Firmen sammeln können.
Werden Benutzerprofile aus allen zur Verfügung stehenden Quellen erstellt?

Das ist möglich. Allerdings denke ich nicht, dass das nötig ist. Die meisten Nutzer geben mehr als genug von sich freiwillig preis, dass das nicht nötig ist.
Gehören Bilder die ich selbst fotografiert und dann hochgeladen habe mir oder Facebook?

Ich meine gelesen zu haben, dass nach den AGB die Fotos Facebook gehören. Allerdings wird so eine Regel zumindest von Rechtsanwälten auf dessen Gültigkeit angezweifelt.
Schickt Facebook meinen Freunden Werbung mit Referenz darauf, dass ich “dieses Produkt geliked” habe?

Ja, das ist zum Beispiel bei Fanseiten zu sehen oder auch rechts in der Leiste. Nicht weiter tragisch. Ein „Like“ ist für mich ein öffentliches Bekenntnis zu etwas und „muss“ sogar so verwendet werden.
Was passiert mit Daten die ich von meinem Profil lösche? Sind diese Daten dann weg?

Nein, ein Teil der Daten bleibt bestehen um zum Beispiel von anderen geteilte und kommentierte Beiträge nicht zu korrumpieren.

Letzte Möglichkeit einer Fragestellung?

Hat sich euer Leben, seit ihr Facebook benutzt, verändert?

Ich schaue täglich bei Facebook rein um zu gucken, was es Neues gibt.
Wisst ihr mehr oder weniger über eure Freunde?

Mehr als ich wissen will. Beziehungsdramen und Selbstdarsteller gehören in die eigenen vier Wände.
Seid ihr besser oder schlechter in Kontakt mit euren Freunden?

Glaube da hat sich nichts geändert.
Wie viel Zeit verbringt ihr täglich mit bzw. auf Facebook?

Ich schätze mal eine halbe Stunde nach Feierabend.

Und wann löschst du nun den Account?

Was mich am meisten an Facebook stört ist mittlerweile die schlecht personalisierte Werbung. Nur weil ich eine Fanseite betreibe, brauche ich keine Werbeeinblendungen von professionellen Werbefirmen. Mittlerweile liebäugle ich sehr mit Google+. Die Möglichkeit sich ganz anders mit Personen zu vernetzen gefällt mir sehr. Um also die Frage zu beantworten. Ich würde meinen Facebook Account löschen, wenn Google+ mehr Nutzer hätte.

Blogparaden – sehen und gesehen werden

Die Bloggerszene gilt als eine gut vernetzte Gemeinschaft. Sie ist mittlerweile so wichtig, dass sie als genauso meinungsbildend wie der Journalismus angesehen wird. Sagt man zumindest immer. Und ich habe auch schon mal davon gelesen. Aber als Einmannblogarmee kriege ich davon nicht viel mit. Noch nicht! Ich bin über die sogenannten Blogparaden gestolpert. Dies ist eine tolle Möglichkeit Reichweite zu gewinnen, sich zu vernetzen und Meinungen auszutauschen. Also quasi die eierlegende Wollmichblogsau.

Was ist eine Blogparade?

Bei einer Blogparade bestimmt ein Blogger ein Thema oder eine Fragestellung. Andere Blogs haben dann die Möglichkeit Beiträge auf ihren Seiten dazu zu erstellen. Diese Artikel werden dann meist auf dem Starterblog verlinkt und meist findet dazu dann eine Auswertung statt. Das ist also eine gute Möglichkeit mehr Reichweite zu erhalten und alle Fälle etwas, dass ich ausprobieren werden. Positiver Seiteneffekt ist, dass man auch gleich ein neues Thema zum Schreiben erhält.

Das Handwerk von morgen ist…

Wer hat noch nie einen Schraubenzieher, einen Hammer oder eine Säge benutzt? Vermutlich niemand. Aber wie viele Leute haben schon mal ihre eigene Webseite programmiert. Nun gut vielleicht ein paar. Jetzt aber Hand aufs Herz: Wie viele haben schon mal ein eigenes Tool für den alltäglichen Gebrauch entwickelt? Da wird es schon eng.

Sägen, Hämmern und Programmieren

Inspiriert durch ein Kickstarter-Projekt, dass Kindern in Form eines Kinderbuches das Programmieren bei bringen soll und auch durch einen von mir jüngst veröffentlichten Beitrag mache ich mir ein paar Gedanken über zukünftige Berufsfelder.

Jeder von uns ist in der Lage mit einfachen Werkzeugen wie Schraubenzieher, Hammer und Säge umzugehen. Der Eine besser, der Andere schlechter. Aber eine Grundfertigkeit um zum Beispiel das Regal aus dem Baumarkt zusammenzubauen ist bei uns allen vorhanden. Das liegt daran, dass man diese Fähigkeiten erwartet und auch irgendwie unseren Alltag erleichtern. Man stelle sich nur vor, für fest zuziehende Schraube müsste man einen Handwerker rufen. Mit der immer größeren Präsenz von Computern, Smartphones und vor allem auch intelligenten Geräten im Alltag wird auch ein immer größeres technisches Verständnis an die Menschen gestellt werden. Zwar wird wie nie zuvor auf Benutzerfreundlichkeit wert gelegt, aber dies hat seinen Preis in immer komplexerer Software.

Aus diesem Grund finde ich den Weg des Kickstarter-Projektes sehr gut. Nachdem Englisch als erste Fremdsprache schon in der Grundschule einzug gefunden hat, sollte als nächster Schritt daran gedacht werden Kindern nicht nur das Anwenden, sondern auch das Erschaffen von Computersystemen beizubringen. Schließlich zeigen wir unseren Grundschülern nicht nur das Angucken von Bildern, sondern vor allem das Malen.

Mumbi S4 Leder Flip Case im Review

Nachdem mein erstes Smartphone nach nur fast zwei Jahren so aussah, als ob ich damit im Krieg war, wollte ich bei meinem neuem S4 mir sofort ein Case zulegen. Es sollte unbedingt eins aus Leder und mit Magnetverschluss sein. Nach längerer Suche habe ich von Mumbi das Leder Flip Case für knapp 9 Euro gefunden.

Flip Case im Gesicht

Eigentlich schon pure Selbstverständlichkeit kam die Lederhülle schon nach einem Tag Lieferzeit bei mir. Das Handy lässt sich leicht und ohne Umbauarbeiten in die Tasche einsetzen. Für alle Anschlüsse und Tasten sind passgenaue Aussparungen vorhanden. Soweit bin ich also zufrieden. Was mich ein wenig stört ist, dass der Magnetverschluss sich recht kraftlos beim Schließen anfühlt. Allerdings ging der Verschluss seit zwei Monaten noch nie von alleine auf. Ein anderer Kritikpunkt ist, dass wenn man die Lederhülle zum Telefonieren aufklappt, sich die Klappe direkt vor dem Mund befindet. Das mindert zwar nicht die Sprachqualität, aber es wirkt etwas befremdlich.

Das Gehäuse ist äußerst stabil. Dies wird allerdings durch ein am Ende deutlich dickeres Telefon erkauft. Auf der anderen Seite sieht das Geräte mit dem Leder Flip Case um einiges hochwertiger aus.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich über die Schutzhülle sagen:

Positiv:

  • stabile Magnetverschluss
  • alle Aussparungen passend
  • stabile Hülle
  • hochwertiges Äußeres

Negativ:

  • schlechte Haptik beim Schließen
  • Deckel beim Telefonieren im Weg
  • Vergrößerung des Gerätes

Warum das Max-Mosley-Urteil gut für Google ist

Heute ist ein Urteil gegen Google gefallen, dass es dem Unternehmen verbietet Sexbilder von Max Mosley in der Bildersuche anzuzeigen. Die Medien sprechen übereinstimmend, dass dies eine Niederlage für Google ist. Aber man kann das auch anders sehen. Man kann es auch für einen großen Sieg und ein Eingeständnis an den Konzern an den Konzern sehen. Dieses Urteil zwingt im Prinzip Google dazu das Internet zu kontrollieren. Aber dazu muss ich etwas weiter ausholen.

Google ist das Internet

Versuch dir einmal vorzustellen, wie das Internet oder gar unser Alltag heute aussehen würde, wenn es Google nie gegeben hätte. Kurz nachgedacht und man würde einfach behaupten, dass es dann einfach eine Suchmaschine weniger geben würde. Dem wäre natürlich so, aber das Web wäre trotzdem ein anderes geworden. Dazu muss ich einmal grob erklären wie Suchmaschinen funktionieren. Grob gibt es zwei Arten. Es gibt die Crawler (z.B. Google) und es gibt die Verzeichnisse (z.B. damals Yahoo).

Verzeichnisse funktionieren so, dass dort von Hand ein Eintrag zu einer Webseite gemacht wird, die beschreibt was es dort zu finden gibt. Diese Arten von Suchmaschinen waren zu beginn des Internets am weitesten verbreitet. Das Problem ist, dass nur Seiten erfasst werden können, die dort eingetragen werden und man keine Aussage über die Qualität erlangt. Crawler haben eine andere Technik. Diese besuchen jede Webseite, die sie irgendwie aufrufen können und lesen alles mögliche an Informationen aus. Ein mittlerweile überaus effektiver Algorithmus wertet die Daten aus und weist jeder Webseite Suchbegriffe und eine Relevanz zu. So wird wirklich alles gefunden aber es erfolgt keine Kontrolle von Hand mehr.

Diese Crawling-Methode hat Google dermaßen perfektioniert, dass sie die erfolgreichste Suchmaschine auf der Welt ist. Es gibt eine ganze Branche die nur darauf spezialisiert ist Webseiten so zu optimieren, dass sie besonders gut gefunden werden. Das gibt natürlich dem eine besondere Macht. Wer nicht bei Google gefunden wird, hat meist deutlich weniger Besucher. Handelt es sich dabei um eine kommerzielle Webseite ist das bares Geld. Bis jetzt hat Google diese Macht nicht missbraucht, aber das Max-Mosley-Urteil zwingt Google dazu.

Google soll das Netz kontrollieren

Um das auszuführen muss ich nochmal einen kleinen Schritt zurück gehen. Man muss beachten, dass die Suchmaschine nur die Suchergebnisse anzeigt und nicht bereitstellt. Das heißt Bilder, Texte, Videos usw. werden von einem völlig anderem Betreiber bereitgestellt. Dieser ist dann auch dafür rechtlich verantwortlich.

Nun werden aber von Google täglich Millionen von Webseiten gescannt und noch viel mehr Suchergebnisse angezeigt. Es ist schier unmöglich automatisch zu Filtern, welche Informationen legal angezeigt werden dürfen. Das würde bedeuten, dass händisch dies händisch getan werden muss. Google wird durch dieses Gerichtsurteil dazu angetrieben das Netz zu kontrollieren. Ich würde gar behaupten als übergeordnete Instanz im Internet zu agieren. Das kann natürlich nicht im Sinne des Internets sein. Aber anscheinend ist es Auffassung der Gerichte, dass dies genau die Aufgabe von Google ist.

Fazit

Natürlich ist es richtig, dass solche Bilder nicht im Internet verbreitet werden dürfen, von niemanden. Aber es kann nicht sein, dass es Aufgabe der Suchmaschinen ist Inhalte im Internet zu zensieren. Die Verantwortung der Wahrung der Persönlichkeitsrechte gilt vor allem für die Anbieter dieser Inhalte. Und auch nur diesen kann und darf es erlaubt sein, dieses zu verbieten.

Steam In-Home Streaming, wer braucht das überhaupt?

Eigentlich wär es eine tolle Sache. Der potente Rechner im Arbeitszimmer rendert die Spiele und ich kann sie gemütlich vor dem großen Fernseher zocken. Das zumindest verspricht Steam mit seinem In-Home Streaming und so müssen sich das auch die PR-Leute gedacht haben. Aber irgendwie sehe ich darin gar keinen Vorteil.

Lass mich gleich die gesamte Technik blockieren!

Denn wie sieht das technisch aus? Man benötigt dafür einen leistungsstarken Rechner, einen Fernseher und einen zweiten Rechner zum Streamen. Schaltet also gleich drei Geräte gleichzeitig ein. Nun könnte man meinen, dass man den Gamer-Rechner noch für andere Aufgaben benutzen kann. Dem ist aber leider nicht so. Im Gegenteil, das Spiel reagiert sowohl auf die Eingaben des Hauptcomputers so wie auf die Eingaben des Steaming-Rechners. Da bahnen sich schon fiese Streicher für die Geschwister an.

Ein eher interessanteres Szenario wäre für mich zum Beispiel das Streaming auf ein Tablet, Smartphone oder den Laptop im Garten. Allerdings wird es da sicher noch einige Steuerungsprobleme geben. Noch viel cooler wäre ein Streaming über das Internet. Dann könnte man in der Bahn die großen AAA-Titel auf dem Smartphone zocken. Und das in voller Grafikpracht.

Alles noch Beta, oder was?

Gestern gab es wieder eine große Einladungswelle zum Betatest des In-Home Streamings. Allen Zweifeln zum Trotz habe ich es dann auch selbst einmal ausprobiert. Die Verbindung zweier Rechner funktioniert quasi automatisch. Man muss sich einfach nur auf zwei Rechner mit dem gleichen Account einladen. Schon erscheinen in der Bibliothek die installierten Spiele auf dem jeweils anderen Rechner. Ich hätte mir noch einen bessere Filter gewünscht. Man kann sich nicht nur die auf einem anderen Clienten installierten Spiele anzeigen lassen.

In meinem Testlauf hatte ich meinen Gaming-Pc und ein Laptop im W-Lan ausprobiert. Als Spiel hatte ich Counter-Strike Global Offensive gewählt. Das Streaming lies sich einfach mit dem Start des Spiels auf dem Laptop beginnen. Allerdings hatte ich noch erhebliche Perfomanceprobleme. Auf beiden Computern ruckelte es wie verrückt und Spielen war eigentlich unmöglich. Leider würde ich das aber auch eher aus das W-Lan als auf die Betaphase schieben. In-Home Streaming wird also zumindest bei mir am Heimnetzwerk scheitern.

Ein Server für jede Wohnung

Am liebsten würde ich die Idee des In-Home Streamings noch ein wenig weiter spinnen. Vielleicht existiert das ja auch so in zehn Jahren. Man stelle sich vor, in jeder Wohnung steht ein leistungsstarker Server. Dieser ist mit allen Geräten im Haus vernetzt. Diesem ist es möglich ein oder mehrere Spiele an verschiedene Ausgabegeräte zu streamen. Zusätzlich übernimmt dieser auch noch weitere Dienste, wie Zugang zum Internet und Speicherplatz. Einen PC würde es dann gar nicht mehr geben. Es existieren dann nur noch Ausgabemedien und Eingabegeräte. Mit diesen hat man dann Zugriff auf den Home-Server und kann dort seine Programm ausführen. Ich finde das eigentlich eine ziemlich „bequeme“ Fantasie. Allerdings möchte ich jetzt nicht mit den ganzen Datenschutzfragen noch anfangen… . 😉

CodeCombat spielend Programmieren

Ich habe mir immer wieder mal Gedanken gemacht, ob man nicht Programmieren und Computerspiel irgendwie vereinigen kann. Man hat im Prinzip eine Einheit und dessen Verhalten wird durch ein selbst geschriebenes Script bestimmt. Ich stelle mir das dann so vor, dass ich das schwerste Level einfach mit einem Oneliner lösen kann. Das Können vorausgesetzt. Auf jeden Fall sehr spannend.

CodeCombat macht so etwas. Man steuert/programmiert Einheiten durch eine Fantasy-Welt und lässt sich gegen Oger kämpfen. Dabei wird als Scriptsprache JavaScript verwendet. Das Tutorial ist ganz witzig, da auch wie im Verlauf der restlichen Missionen immer lustige Anspielungen auf Rollenspiele gemacht werden. Allerdings hält sich die Komplexität der Aufgaben noch in Grenzen. Auch die schwierigen Level sind schnell gelöst. Allerdings war die Freude ein Level zu schaffen und der Ansporn nach der besten Lösung besonders groß. Man sollte es auf alle Fälle einmal anspielen. Wer das Tutorial überspringen möchte kann auch die Level direkt anwählen.

WordPresstheme Twenty Fourteen

Bei der neuesten WordPress-Version 3.8 ist auch ein neues Standardtheme dabei: Twenty Fourteen. Das verwende ich auch hier im Blog. Anders als die Vorgänger finde ich dieses wirklich großartig. Es ist nicht so gequetscht wie die anderen und sieht auch sehr gut aus. Das Beste ist allerdings, dass es nativ auch gleich auf Smartphones funktioniert. Ruft man den Blog über einen kleineren Bildschirm auf wird ohne weitere Plugins eine optimierte Version geladen.

Crowdtesting Erfahrungsbericht

Dank dem Siegeszug des Smartphones entstehen täglich neue Apps. Und auch das Web 2.0 hat einen großen Anteil an neuer Software. Diese Entwicklungen müssen getestet werden, aber häufig stecken dahinter nur kleine Firma, die sich eine große Menge an Testern gar nicht leisten kann. Die Lösung für das Problem lautet Crowdtesting. Dienstleister organisieren die Tester und den Testablauf und lassen sich das natürlich bezahlen. Das Schöne ist, dass auch der einfache Internetnutzer hat davon etwas. Vier Anbieter bezahlen dich, wenn du dich als Tester zur Verfügung stellst: Testbirds, passbrains, testCloud und testhub.

Bei der Anmeldung muss man eine Menge von sich Preis geben. So wird nach Hobbys und dem Bildungsgrad gefragt. So sollen möglichst passende Tests gefunden werden. Auch muss man fast immer einen Einstiegstest ablegen. Dieser soll aber viel mehr das System des Anbieters darstellen als Fähigkeiten überprüfen. Alle Testberichte werden manuell von Mitarbeitern der Anbieter überprüft und entsprechend angenommen oder müssen Überarbeitet werden.