XMC 2Go – XMC1100 für die Hosentasche – Teil 1

Eigentlich schon vor ein paar Jahren für ca. 5 € gekauft, habe  ich für die Weihnachtsfeiertage den XMC 2Go von Infineon wieder hervorgeholt. Dabei handelt es sich um ein Evaluation-Board für den XMC1100. Das Besondere ist, dass das  Board unglaublich klein ist.  Es wird in einer Verpackung, so groß wie eine Streichholzschachtel, geliefert, Es besitzt sogar noch einen praktischen Schlüsselanhänger. Also perfekt für die Hosentasche geeignet. Sofern es dort auch heile bleibt. „XMC 2Go – XMC1100 für die Hosentasche – Teil 1“ weiterlesen

Den +1 Button für die Webseite

Ich möchte mit diesem kurzen Artikel zeigen, wie man den +1 Button seiner Google Plus Seite auf der eigenen Webseite einbindet und verknüpft. Voraussetzung dafür ist, dass du schon eine Seite bei Google Plus erstellt hast. Auf dieser Seite kannst du den Embed-Code für den Button erstellen. Dort kannst du unter anderem Größe und Erscheinung verändern. Der wichtige Punkt hat sich unter „Advanced options“ versteckt. Dort musst du unter „Url to +1“ die richtige Url zu deiner Google Plus Seite eintragen. Dieses lautet „https://plus.google.com/SiteID“. Die ID für deine Seite findest du in der Adresszeile wenn du diese aufrufst. Den Code kannst du dann dort einfügen, wo der Button erscheinen soll.

Blogparade: GEMA habt ihr sie denn noch alle beisammen?

Auf Kleckerlabor.de gibt es eine interessante Blogparade über die Vorschläge der Gema Linzengebühren für das Einbetten von Videos zu verlangen. Das ist im Moment ein ganz heißes Thema und als Hobbymusiker habe ich auch schon einige Erfahrungen mit der Gema gesammelt.

  • Habt ihr eingebettete Videos in euer Blog im Einsatz?

Ich habe keinerlei Musikvideos im Einsatz, da es auch nicht zum Thema des Blogs passt. Allerdings bin ich deswegen noch nicht fein raus. Hin und wieder teile ich interessante Videos zu Technikprodukten oder Videospielen. Die dort verwendete Hintergrundmusik reicht für die Gema allein schon aus um Gebühren verlangen zu können.

  • Was bedeutet für uns (als Blogger) und als Konsumenten diese GEMA Forderung?

Sollte diese Forderung tatsächlich umgesetzt werden, kann ich mit an fast Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen, was passieren wird. Zuerst steht das Problem mit den Doppeleinnahmen. Einerseits entstehen Einnahmen durch Werbung und zum zweiten durch die Lizenzierung. Der einzige Weg dies zu unterbinden wäre, dass die Videoplattformen tracken wie diese Videos aufgerufen werden. Dadurch entgehen natürlich der Plattform Einnahmen. Dazu sollte der technische Aufwand nicht unterschätzt werden, durch die vielen „veralteten“ Einbett-Codes. Daher denke ich, dass es eine andere Lösung gibt, so wie es die Gema bisher bei Konzerten macht. Als Veranstalter muss ich einen Pauschalbetrag, abhängig von Größe und Eintrittspreis, an die Gema ableisten. Zusätzlich muss ich eine Liste der gespielten Titel, Gema-pflichtig oder nicht, ausfüllen. Anhand dieser Daten wird dann das Geld auf die Künstler verteilt. Ähnlich wird es auch mit den Webseiten passieren. Man wird ebenfalls einen Pauschalbetrag abhängig von den Besucherzahlen leisten müssen und dazu bei der Gema angeben, welche Videos eingebettet sind. Da treten natürlich eine menge Probleme auf. Wie sollen diese Besucherzahlen getrackt werden? Was ist mit Bots oder wiederkehrenden Besucher?

  • Sind eingebettete Videos etwas anderes als Links? oder ist das Einbinden eines Videos auf der eigenen Website eine neue Nutzungsform, die bislang nur nicht explizit von den Gesetzen erfasst worden ist?

Das Problem ist, dass die Gema so ein mächtiger Verein geworden ist, dass diese die Marktbedingungen diktieren kann. Warum soll ich Geld bezahlen, wenn ich doch umsonst Werbung für einen Künstler machen? Eigentlich sollte es doch eher umgekehrt sein. Manche Musiker umwerben die Radiosender, dass ihre Titel besonders häufig gespielt werden. Meiner Meinung nach sollte keine der beiden Parteien für das bloße Einbetten und Teilen Geld verlangen dürfen. In einem Artikel, den ich im Moment nicht zur Hand habe, habe ich gelesen, dass allein Youtube 1 Mrd Euro an Umsatz im letzten Jahr für die Musikindustrie erwirtschaftet hat. Reicht das denn nicht?

  • Würdest Du/würden Deine Leser bereit sein für Deine Beiträge Geld zu bezahlen? Welche Probleme würden auftauchen und wie könnte man diese lösen?

Bei Konzerten sind die Kosten für die Gema ein nicht unerheblicher Teil. Diese auf den Eintritt umzulegen funktioniert leider auch nicht, da die Gebühren u.a. nach dem Eintrittspreis gestaffelt sind. Ich fürchte, wenn ein ähnliches Modell für Webseiten kommt, dann traut man sich irgendwann nicht mehr seine Artikel zu promoten aus Angst zu viel zahlen zu müssen.

Ich wäre nicht Bereit für Videos zusätzlich Geld aus zu geben. Allerdings könnte der Verzicht von Videos einen nicht unbedingt davon befreien. Alle Veranstaltungen werden pauschal erst einmal als Gema-pflichtig angenommen. Das Gegenteil zu beweisen, ist meist gar nicht so einfach. Häufig habe ich als Musiker darauf verzichtet, bzw. wenn man nicht Veranstalter ist, hat man eh keine Hand die Konzerte anzumelden. Was folgt ist, dass ich für meine selbst komponierte Musik Gebühren an die Gema entrichtet habe. Und irgendein Künstler oder auch nur die Gema selbst hat dann an meiner Musik verdient. Und nein, ich bin nicht Mitglied in diesem Verein. So geht es auch einigen Musikerkollegen.

  • Welche Bezahlmodelle könntest Du dir vorstellen, wenn tatsächlich irgendwann Youtube Videos  nur noch gegen Cash zu sehen sind? oder wurdest du in diesem Fall ganz auf Videos verzichten

Das Bezahlmodell habe ich schon weiter oben erläutert. Und ich bin mir zu 100% sicher, dass es so kommen wird. Ich werde mich dann gegen jegliche Einbindung von Videos entscheiden.

  • Kennt ihr Webseiten wo man Creative Commons lizenzierte Videos runterladen kann?

Nein, nicht eine. Tipps gerne in die Kommentare.

 

Das Internet kann nur bestehen und weiter wachsen durch das Teilen und Verlinken von Inhalt. So ist es zu dem geworden, was es ist. Ein ganzer Konzern hat darauf seine Grundlage gestellt. Wenn ich als Künstler Videos auf Plattformen veröffentliche, die das Teilen und Einbetten ermöglichen und fördern, wenn ich durch das virale Marketing 1 Mrd. Views für den Gangnam-Style bekommen, wenn ich Facebook-Seiten erstelle um dort meine neueste Single promote und zum Teilen auffordere, dann soll man GOTTVERDAMMT dankbar dafür sein und nicht den eigenen Fans und Unterstützer das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Ja ich weiß, die Gema spricht nicht für alle Künstler. Aber vielleicht sind gerade diese in der Verantwortung diesen Verwaltungsapparat wieder auf den Boden zu holen.

Was man bei eigenen Bildern beachten muss

Auf das Urteil des LG Köln über Urheberkennzeichnungen von Bildern von letzter Woche gibt es mehrere Möglichkeiten zu reagieren. Man kann alle Bilder vom Blog verbannen oder darauf hoffen, dass die nächste Instanz das Urteil kassiert. Unter den Bloggern geht aber auch die Idee um nur noch eigene Fotos zu verwenden. Aber auch hier kann man ganz schnell in die Abmahnfalle tappen.

Bevor ich erläutere, was es noch zu beachten gibt, noch ein kleiner Hinweis: Ich bin kein Anwalt und rechtliche Beratung im Einzelfall ist auch nur diesen vorbehalten. Im Zweifel sollte man sich immer rechtlichen Rat von einem Profi holen.

Was ist erlaubt bei Gegenständen?

Bei Bildern für den Blog werden meist gern Gegenstände verwendet und zu Symbolfotos verarbeitet. Jedoch kann man dafür nicht jeden Gegenstand verwenden. Wenn das Objekt eine gewisse Schöpfungshöhe erreicht, gilt das Verbreiten von Bildern davon als unerlaubte Vervielfältigung. Auch wenn man sicher ein Bild von einem Auto nicht zum fahren benutzen kann. Als Faustregel gilt: Fotos von Designergegenständen dürfen nicht verbreitet werden. Das gilt besonders, wenn das Bild ohne diese Objekte nicht „funktioniert“.

Bilder von urheberrechtlich geschützten Dingen dürfen nicht ohne Genehmigung verbreitet werden. Allerdings ist es fast unmöglich eine Aufnahme ohne solche Objekte zu machen. Grundlegend dafür ist, ob sich solche Sachen nur im Hintergrund, also Beiwerk, sind oder das eigentliche Motiv sind. Befinden sie sich im Hintergrund, können Aufnahmen davon veröffentlicht werden.

Was ist erlaubt bei Gebäuden?

Bilder von Gebäuden unterliegen der Panoramafreiheit. Das heißt es können Fotos von einem Gebäude erstellt werden, wenn diese von einem öffentlich zugänglichen Ort ohne Hilfsmittel geschossen werden. Folgendes Szenario wäre erlaubt: Von der Straße, ohne Teleobjektiv und nicht von einer Leiter. Anders sieht es aus bei Aufnahmen von innerhalb eines Gebäudes. Dann ist auf jeden Fall eine Erlaubnis einzuholen. Besonders dann, wenn das Fotografieren wie in Museen verboten wurde. Es ist übrigens auch nicht erlaubt von außen durch ein Fenster das Innere zu fotografieren.

Was ist erlaubt bei Kunstwerken?

Kurze Version: Ablichtungen von an öffentlichen Orten dauerhaft eingerichteten Kunstwerken ist erlaubt. Kunstwerke in geschlossenen Räumen, wie zum Beispiel Museen oder Ausstellungen nicht. Das heißt ein Denkmal in der Innenstadt kann abgelichtet werden, ein mit Kreide auf die Straße gemaltes Bild nicht.

Was ist erlaubt bei Personen?

Bilder von Personen dürfen nicht ohne deren Erlaubnis veröffentlicht werden. Bei Minderjährigen ist die Erlaubnis von den Erziehungsberechtigten einzuholen. Anders sieht es mit Personen des Zeitgeschehen aus. Das sind zum Beispiel Politiker oder Schauspieler. Allerdings dürfe diese Aufnahmen nicht in eindeutig privaten Situationen entstehen.

Was sonst noch so?

Ebenfalls können Logos nicht ohne weiteres verbreitet werden. Was auch nicht geht ist Bilder von Bildern machen. Möchte man also eine Abbildung eines Ferraris auf seinem Blog haben, ist es nicht möglich eine Skizze von Hand zu machen und diese zu veröffentlichen. Karten können ebenfalls geschützt sein. Die Vermessungsdaten unterliegen einem Datenbankschutz. Bildschirmfotos von Filmen und Spielen sind ebenfalls urheberrechtlich geschützt. Screenshots von Software können auch geschützt sein.

Mit dem Urheberrecht ist noch lange nicht Schluss

Das Urheberrecht kollidiert noch mit vielen anderen Rechten. So gelten für wissenschaftliche Arbeiten noch ganz andere Sachen und es können dort urheberrechtlich geschützte Werke veröffentlicht werden. Ebenso existiert noch das Zitatrecht für Bilder. Allerdings öffnet das wieder ganz andere Türen für Abmahn-Anwälte. Auch für Reviews und Tests können unter Umständen Bilder veröffentlicht werden.

Man sollte sich für jedes einzelne Foto eigentlich genau überlegen ob man dieses, selbst geschossen oder nicht, informieren ob dies überhaupt möglich ist.

4 Plugins die ich auf Techwahn nutze

Es ist immer wieder interessant zu sehen, mit welchen Plugins verschieden Funktionen auf einem Blog umgesetzt werden. Auf meinem Blog nutze ich zur Zeit genau 4 Plugins, die ich hier einmal beschreibe.

  • Antispam Bee: Mein wichtigstes Plugin ist dieses hier. Es verhindert effektiv jeglichen Spam in den Kommentaren. Wird bei mir immer zuerst installiert.
  • Google Publisher Plugin: Mit diesem Tool verknüpfe ich vom WP-Dashboard aus meinen Blog mit Google-Adsense und den Webmaster Tools. Da es noch in der Beta-Phase ist, erwarte ich mir noch viele Features.
  • Relevant – Related Posts Plugin: Ähnliche Beiträge anzeigen ist damit so einfach wie noch nie. Einfach den Shortcode an die entsprechende Stelle setzen.
  • Yoast WordPress SEO Plugin: Dieses ultimative Stück Software bietet alle Funktionen um seinen Blog für Google fit zu machen. Ein einfaches Muss!

Messgerät aus der Hosentasche

Es gibt etwas, was mich bei der Arbeit im Labor oder im Feld immer gestört hat. Etwas, dass meinen Arbeitsfluss bremst. Es sind die Unzulänglichkeiten einfacher Multimeter. Meist muss man die Kabel quer über den Versuchsaufbau legen und behindert sich dann selbst beim Ablesen der Messwerte. Auf Dragoninnovation hat ein neues Crowdfunding-Projekt mit einer genialen Idee diesem Problem einem Riegel vor geschoben.

Messgerät als Smartphone-Addon

Der Mooshimeter trennt die Anzeige vom eigentlichen Messgerät. Alle Daten werden per Bluetooth an ein Smartphone übertragen und lassen sich dort auswerten. Es kann sowohl Spannung als auch Strom und Spannung gleichzeitig messen werden um Abhängigkeiten zu ermitteln. Aber das waren noch nicht alle Features. So kann das Gerät mit einer SD-Karte erweitert werden und loggt selbstständig alle Daten. Diese können dann später per App ausgewertet werden. Auch die technischen Daten können sich sehen lassen: Eine 24 Bit Auflösung bis 600V/10A. Die Funkreichweite beträgt bis zu 50 m. Vor kurzem hätte ich so ein Messgerät mehr als nur gebrauchen können.

Luxus im Feld

Ich hatte vor einiger Zeit die Aufgabe den Ladestrom einer Lichtmaschine während der Fahrt eines Fahrzeuges über einen Zeitraum zu ermitteln. Die Batterien waren im Kofferraum verbaut. Es war also schlicht unmöglich gleichzeitig zu fahren und die Werte zu messen. Das Problem wurde anschließend mit zwei Personen gelöst. Eine Person war verantwortlich für das Fahren und die zweite musste in einer unbequemen Position die Daten handschriftlich notieren. Das es zum einen nicht ungefährlich war so Daten zu ermitteln und auch das Messprotokoll auch recht unleserlich war, muss ich glaube ich nicht erwähnen. Mit dem Mooshimeter hätte sich der Aufwand erheblich verringern lassen. Einfach das Smartphone auf dem Armaturenbrett befestigen und den Mooshimeter entsprechend anschließen. So hätte ich noch während der Fahrt die Werte und deren zeitlichen Verlauf sehen können.

Was diese Woche wichtig war

  1. Urheberrecht und Abmahnwahn: Stellvertretend für die vielen vielen Artikel und weil es auch der Erste war, den ich gelesen habe. Hier geht es um das umstrittene Urteil des LG Köln bezüglich der Urheberkennzeichnung von Bildern auf Webseiten.
  2.  Das Flattervieh: Obwohl schon im Frühling 2013 veröffentlicht, hat Flappy Bird erst jetzt einen richtigen Hype gestartet.
  3. Gema will doppelt abkassieren: Einbetten von Youtube-Videos soll nach Gema-Vorstellungen Gebühren kosten.
  4. Sport ist M…: Heute beginnen in Russland die wohl umstrittensten Olympischen Spiele der Neuzeit. Letzte Möglichkeit sich nochmal umgehend zu informieren.

Dualboot von zwei Festplatten

Um etwas Erfahrung mit Linux zu erlangen und auch demnächst die Möglichkeit zu haben auf externen Entwicklerboards zu programmieren möchte ich gern ein Dualboot-System auf meinem Desktop-Rechner einrichten. Die Konfiguration sieht im Moment so aus, dass von einer 120 GB SSD Win7 geladen wird und eine 1 TB große Festplatte für Daten vorhanden ist. Auf die SSD möchte ich kein zweites System installieren, daher werde ich ein Dualboot-System mit zwei Festplatten einrichten. Wie ich dabei vorgegangen bin, möchte ich hier einmal darstellen.

Die Linux-Distribution

Mittlerweile gibt es so viele Linux-Distributionen wie Sand am Meer. Trotzdem viel mir die Wahl am Ende recht einfach. Ich habe mich für Ubuntu aus zwei Gründen entschieden. Erstens: Ich habe so gut wie keinerlei Erfahrung mit Linux. Nach einigen Recherchen scheint Ubuntu die am weitesten verbreitete Distribution zu sein. Daher erhoffe ich mir damit auch die meiste Unterstützung zu bekommen. Zweitens: Ubuntu wird auch bei mir an der Uni genutzt. Somit kann ich die Erfahrungen auch gleich praktisch umsetzen.

Die Vorbereitung

Drei Sachen müssen für die Installation vorbereitet werden.

  1. Eine freie Partition
  2. Download der ISO-Datei
  3. Ein bootfähiges Medium

Da das Betriebssystem auf ein bestehendes System installiert werden soll, muss dazu erst einmal eine freie Partition erstellt werden. Mit Hilfe des Windows-Tools Datenträgerverwaltung kann eine bestehende Partition verkleinert werden. Der übrig gebliebene Speicher steht dann als leere Partition zur Verfügung. Die endgültige Partition wird dann bei der Installation von Ubuntu erstellt.

Die Installationsdatei in Form einer ISO-Datei erhält man auf der Ubuntu-Webseite. Mit ca. 750 MB ist diese im Vergleich zu Windows-Versionen angenehm klein. Leider ging der Download bei mir etwas langsam.

In meinem Leben habe ich schon so viele DVDs/CDs gebrannt und danach immer wieder verloren oder waren irgendwann unlesbar. Deshalb habe mich für einen bootfähigen USB-Stick entschieden. Voraussetzung dafür ist ein entsprechend großer USB-Speicher und ein Computer der das Booten von USB unterstütz. Auf der Downloadseite von Ubuntu wird auch gleich ein passendes Tool empfohlen. Mit diesem lässt sich mit wenigen Klicks ein bootfähiger USB-Stick erstellen.

Die Installation

Um nun letztendlich vom Stick zu starten, muss im BIOS der USB-Stick als erstes Bootmedium ausgewählt werden. Die Tastenkombinationen unterscheiden sich meist von Mainboard zu Mainboard aber am häufigsten geht das mit der Taste F12. Nach dem erfolgreichen Start, wird Ubuntu geladen. Das ist etwas ungewöhnlich. Hat man doch ein Installationsprogramm für das Betriebssystem erwartet. Man kann einfach erstmal das neue OS testen und sich dann immer noch für oder gegen eine Installation entscheiden. Die eigentliche Installation lässt sich dann von einer Desktopverknüpfung starten.

Eigentlich habe ich mir das Einrichten von zwei Bootloadern aufwändiger vorgestellt. Der Plan war jeweils eine Platte auszuhängen und dann auf die Entsprechende das OS zu installieren um dann später vom BIOS aus das Laufwerk mit dem OS auszuwählen. Anscheinend hat Windows 7 den Bootloader auf die große Festplatte installiert. Also war dieses Vorgehen nicht möglich und ich habe den Bootloader überschrieben. Nun wird beim Starten der Linuxbootloader geladen. Das gewünschte Betriebssystem kann ich nun ganz normal von dort installieren.